Versicherungs-Lexikon

 

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Abbruchkosten
Abbruchkosten entstehen, wenn versicherte gebäude ganz oder teilweise infolge eines Schadensfalls abgerissen werden und zerstörte Gegenstände abtransportiert, entsorgt oder vernichtet werden müssen.
Abfindungserklärung
Eine Abfindungserklärung ist eine schriftliche Bestätigung des Versicherungsnehmers, dass er einen bestimmten Betrag erhält und gleichzeitig auf weitergehende ansprüche, die durch einen Schadensfall zusätzlich entstehen könnten, z.B. infolge gesundheitlilcher Folgeschäden, verzichtet. Somit gilt bei Abfindungserklärungen besondere Vorsicht, da der Versicherer auf derartige Erklärungen keinen Rechtsanspruch hat.
Ablauf
Grundsätzlich werden Versicherungsverträge über einen längeren Zeitraum abgeschlossen. Der Ablauf ist jener Zeitpunkt, zu dem der Versicherungsvertrag “ausläuft”. In der Regel bedarf es einer Kündigung, da sich der Vertrag ansonsten von Jahr zu Jahr verlängert. Nach dem Ablauf ist der Versicherer jedoch dazu verpflichtet den Versicherungsnehmer auf die Verlängerung des Vertrages hinzuweisen, ansonsten ist der Versicherungsvertrag täglich kündbar.
Ablebensversicherung
Die Ablebensversicherung ist eine Variante der Lebensversicherung. Verstirbt der Versicherungsnehmer während der Laufzeit , wird die vereinbarte Versicherungssumme an den Begünstigten ausbezahlt.
Ablehnung
Eine Ablehnung liegt vor, wenn der Antrag eines Versicherungsinteressenten aus verschiedensten Gründen (z.B. Gesundheitsprobleme) nicht angenommen wird, sodass der Vertrag nicht zustande kommt.
Ablösewert
Der Ablösewert bezeichnet den buchhalterischen Wert einer Ware.
Ablösung
Eine Ablösung ist die Tilgung eines Kredites mit Kapital, das durch einen neuen, aber günstigeren, Kredit finanziert wird.
Abmahnung
Mit einer Abmahnung wird der Kreditnehmer immer dann konfrontiert werden, wenn er seine Verpflichtungen aus dem Kreditvertrag nicht erfüllt
Abmeldebestätigung
Eine Abmeldebestätigung wir von der Zulassungsstelle ausgestellt, wenn der Fahrzeugbesitzer sein KFZ abmeldet und wird für die Kündigung der KFZ Versicherung nach einer Abmeldung benötigt.
Abnahmeverpflichtung
Die Abnahmeverpflichtung ist ein Teil des Kreditvertrages und verpflichtet den Kreditnehmer dazu, den jeweiligen Kreditbetrag innerhalb einer bestimmten Frist abzunehmen.
Abtretung
Als Abtretung bzw. Zession bezeichnet man die Übertragung von allen Rechten und Pflichten aus einem Versicherungsvertrag an einen Dritten (z.B. an ein Kreditinstitut). Der Versicherungsnehmer kann somit nicht mehr über den Vertrag verfügen.
Abwertung
Veränderung des Wechselkurses durch Verringerung des Außenwertes einer Währung.
AGIO (Aufgeld)
Differenz zwischen dem Nennwert einer Sache und dem tatsächlich zu zahlenden höheren Preis.
Aktien
Wertpapiere, in denen das Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft ist.
All-Risk
Eine All-Risk Deckung hat den Vorteil, dass nur die Dinge nicht versichert sind, die in der Polizze ausgeschlossen wurden.
Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB)
Die allgemeinen Versicherungsbedingungen erläutern die allgemeinen Geschäftsbedignungen für das Versicherungswesen. Sie veranschaulichen vor allem die Rechte und Pflichten zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer, sowie den Umfang des Versicherungsschutzes.
Anfechtung
Wird die vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt, so kann der Versicherer den Versicherungsvertrag wegen arglistiger Hintergehung anfechten, sodass der Vertrag von Beginn an nichtig ist, d.h. dass keine Deckung gegeben ist.
Anleihe
Kreditnahme durch Begebung von Schuldverschreibungen, in denen Verzinsung, Tilgung, Sicherheiten usw. vertraglich festgelegt sind. Bund, Länder, Städte sowie große Industrieunternehmen beschaffen sich zum Teil das Investitionskapital nicht direkt vom Bankensektor, sondern unter Zuhilfenahme der Banken direkt vom breiten Publikum. Man spricht hier von der “Begebung einer Anleihe” bzw. “eine Anleihe liegt zur Zeichnung auf”.Jede Anleihe lautet auf einen bestimmten Betrag und gilt als festverzinsliches Wertpapier.
Anteilspapier
Ein Anteilspapier ist ein Wertpapier, das in der Regel einen Anteil eines Unternehmens bzw. am Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft verbrieft. Sie werden in Aktien (börsennotiert und nicht börsennotiert) und Investmentzertifikate (Untergliederung: Aktienfonds, Geldmarktfonds, Rentenfonds u. gemischte Fonds) untergliedert.
Antrag
Der Antrag ist eine einseitige Willenserklärung, die nicht an eine bestimmte Form gebunden ist und stellt die wesentliche Grundlage für das Zustandekommen eines Versicherungsvertrages dar. Rechtlich gesehen ist ein Antrag das Anbot des Kunden an den Versicherer, einen gewissen Versicherungsschutz zu einer gewissen Prämie zu übernehmen.
Anzeigepflicht
Grundsätzlich ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, dem Versicherer alle risikorelevanten Informationen bei Abschluss des Vertrages mitzuteilen. Wird diese vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Infolgedessen ist dadurch keine Deckung mehr im Schadensfall gegeben.
Arbeitsunfall
Der Arbeitsunfall ist neben der Berufskrankheit der zweite Versicherungsfall, der von der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen wird. Als Arbeitsunfall definiert man einen Unfall während der Arbeit und auf dem direkten Hin- oder Heimweg von der Arbeit ohne Zwischenstopp.
Assistance
Viele Versicherungen bieten zusätzlich verschiedene Service-Leistungen für den Versicherungsnehmer an.
Aufschubdauer
Unter Aufschubdauer bezeichnet man den Zeitraum zwischen dem Abschluss einer privaten Pensionsversicherung und dem Beginn der ersten Rentenzahlung.
Aufwertung
Veränderung des Wechselkurses durch Erhöhung des Außenwertes der eigenen Währung. Gegenläufige Wirkung zur Abwertung.Eine Aufwertung soll unter anderem dazu dienen, Zahlungsbilanzüberschüsse gegenüber anderen Ländern zu beseitigen, insbesondere durch Verteuerung der Exporte und Verbilligung der Importe
Ausschüttung
Auszahlung des Gewinnanteiles auf Anteilscheine bzw. der Dividende auf Aktien
Average
Durchschnitt, Durchschnittspreis, Mittelkurs

Baisse
Verschieden lang anhaltende starke Kursrückgänge an der Börse.
Bankgarantie
Abstraktes, d.h. von einer zugrunde liegenden Zahlungsverpflichtung unabhängiges Zahlungsversprechen eines Kreditinstitutes, das an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist. Bankgarantien sind fast immer zeitlich begrenzt und auf einen Höchstbetrag ausgerichtet. Im Gegensatz zur Bürgschaft ist die Garantie eine strengere Haftung, weil keine wirksamen Einwendungen möglich sind.
Baukostenindex
Die Versicherungssumme sowie die Prämien von Gebäudeversicherungen werden in regelmäßigen Abständen gemäß dem Bauskostenindex angepasst. Ziel ist es, eine Unterversicherung zu vermeiden.
Bauwesenversicherung
Die Bauwesenversicherung bietet Schutz vor allem für in Bau befindlichen Anlagen gegen unvorhersehbare Unfälle während der Bauphase. Meist wird sie vom Bauherrn oder Bauunternehmen abgeschlossen.
Bereicherungsverbot
Das Bereicherungsverbot findet vor allem in der Schadensversicherung Anwendung. Es soll verhindert werden, dass der Versicherungsnehmer mehr ersetzt bekommt, als den tatsächlichen Schaden.
Bergungskosten
Versichert werden die Kosten für die Suche, Bergung und den Transport bis zur nächsten befahrbaren Straße bzw. bis zum nächstliegenden Krankenhaus.
Berufsunfähigkeit
Von Berufsunfähigkeit spricht man, wenn die versichterte Person mind. sechs Monate infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall nicht mehr ihren Beruf ausüben kann. Eine Leistung wird nur ausbezahlt, sofern eine Berufsunfähigkeitsversicherung vorliegt.
Betriebliche Altersvorsorge
Eine betriebliche Altersvorsorge ist eine freiwillige Leistung des Dienstgebers in Form einer Alters-, Invaliditäts-, Berufunfähigkeits- oder Hinterbliebenenvorsorge.
Betriebliche Pensionskasse
Betriebliche Pensionskassen sind berechtigt Pensionskassengeschäfte für Anwartschaftsberechtigte und Leistungsberechtigte eines Arbeitgebers durchzuführen, d. h. hierbei handelt es sich um eine geschlossene Pensionskasse, die ein Arbeitgeber für seine Mitarbeiter gegründet hat.
Betriebliche Vorsorgekasse
Bei Betrieblichen Vorsorgekassen handelt es sich um Kreditinstitute im Sinne des Bankwesengesetzes (BWG). Die BV-Kassen sind demnach zur Hereinnahme und Veranlagung von Abfertigungsbeiträgen berechtigt.
Betriebsunterbrechungsversicherung
Die Betriebsunterbrechungsversicherung übernimmt jene Kosten, die aufgrund einer Unterbrechung des versicherten Betriebes entstehen wie beispielsweise die Miete, Lohnkosten oder Kreditrückzahlungen.
Bezugsrecht
Das Bezugsrecht wird ausdrücklich in Versicherungsverträgen festgelegt, vor allem in allen Formen der Unfall- bzw. Lebensversicherungen. Als Bezugsrecht definiert man das Recht, über die fällige Leistung zu verfügen. Grundsätzlich erhält im Erlebensfall der Versicherungsnehmer selbst die vereinbarte Leistung, im Ablebensfall der Bezugsberechtigte.
BIC
 ”Bank Identifier Code” – auch BIC genannt – ist eine international festgelegte und gültige Bankleitzahl, welche von der “Society for Worlwide Interbank Financial Telecommunication – kurz SWIFT – festgelegt wurde. Der BIC wird somit von der SWIFT vergeben, sodass in der Umgangssprache gerne auch vom SWIFT Code gesprochen werden. In Kombination mit dem IBAN bildet der BIC eine international einheitliche Kontonummer, welche im Rahmen einer SEPA Überweisung seit dem Jahr 2008 innerhalb der Europäischen Union bzw. innerhalb von Ländern durchgeführt werden kann, welche als Währung den Euro besitzen. Somit ist es möglich, dass nationale wie internationale Zahlungen bzw. Überweisungen mit dem IBAN in Verbindung mit dem BIC durchgeführt werden können. Bis zu dem Jahr 2010 wurde eine Übergangsfrist gesetzt, sodass ab diesem Zeitpunkt alle Unternehmen verpflichtet sind, ihre Kontobeschriftung auf IBAN wie BIC umzustellen. Somit ist es möglich im Geschäftsverkehr eine leichtere Kommunikation aufzubauen. Der BIC Code besteht aus entweder acht oder elf alphanummerischen Zeichen und ist folgendermaßen gegliedert: Zuerst folgt der 4-stellige Code der Bank, danach ein 2-stelliger Ländercode. Die nächsten zwei Zeichen stellen die Codierung des Ortes dar und die letzten drei Zeichen sind die Kennzeichnung der Filiale, wobei diese drei Zeichen optional sein können. Somit ist es möglich, dass innerhalb des europäischen Zahlungsraums jedes Kreditinstitut ohne Schwierigkeiten identifiziert werden kann.
Blue Chips
Englischer/amerikanischer Börsenausdruck für Spitzenpapiere und Favoriten unter den Börsenwerten.
Bonität
Die Bonität ist die Messlatte, wie kreditwürdig eine Person ist. Sparkassen und Banken erhalten Bonitätsauskünfte meist von Unternehmen wie z. B. dem KSV.
Bonus/Malus System
Im Rahmen der KFZ-Haftpflichtversicherung wurde das B/M System eingeführt und bestimmt die Höher der Prämie. Der Anwendungsbereich beschränkt sich auf PKW und Kombi, Mietwägen, Taxifahrzeuge und LKW bis zu einer höchstzulässigen Nutzlast von 1,5t. Insegesamt gibt es 18 Stufen, wobei man als Neuzugänger in der Grundstufe 9 beginnt, das sind 100% der Prämie innerhalb des B/M-Systems. Nach jeden schadenfreien Versicherungsjahr rückt derVersicherungsnehmer eine Stufe in Richtung Bonus. Wurde jedoch ein Schaden verursacht erfolgt eine Rückreihung um drei Stufen. Bei Fahrzeugwechsel geht der Bonus bzw. Malus automatisch auf das neue KFZ über. Sollte auch ein Versicherungswechsel vorgenommen werden, übernimmt die neue Versicherungsgesellschaft diese Prämienstufe.
Bündelversicherung
Bei einer Bündelversicherung werden mehrere Sparten wie z.B. Feuer-, Sturm-, Leitungswasser- oder Glasversicherung in einem Vertrag zusammengefasst. Jede Sparte stellt jedoch rechtlich einen selbstständigen Vertrag dar.
Bürgschaft
Akzessorisches (vom rechtsgültigen Geschäft abhängiges) und obligatorisches (nur gegen eine bestimmte Person wirksames) Rechtsverhältnis, das den Bürgen gegenüber dem Gläubiger unter der Voraussetzung zur Zahlung der Schuld verpflichtet, daß der Kreditnehmer seiner Verpflichtung nicht nachkommt, siehe auch Ausfallsbürgschaft, Bürge- und Zahler-Haftung, Solidarbürgschaft.

Caps
Vertragliche Vereinbarungen einer Zinsobergrenze zwischen zwei Partnern, wodurch sich der Käufer gegen ein Ansteigen über die Zinsobergrenze absichert, aber von fallenden Zinsen profitieren will.
Cargo
Als Cargo bezeichnet man die Waren in der Transportversicherung.
Chart
Graphische Darstellung einer Kursentwicklung
Chartanlayse
Auch technische Aktienanalyse bezeichnet. Dabei werden von vergangenen Kursverläufen Rückschlüsse auf künftige Kursbewegungen gezogen.
CIF
Englische Abkürzung für „cost, insurance and freight”: der Warenpreis versteht sich einschließlich aller Kosten der Verschiffung, der Versicherung und der Fracht bis zum Bestimmungshafen.
Collars
Vertragliche Vereinbarung einer Zinsobergrenze Cap und Zinsuntergrenze Floor zwischen zwei Partnern zur Eindämmung des Zinsänderungsrisikos, der Zinsertragschancen auf eine bestimmte Bandbreite und zur gleichzeitigen Reduzierung der Kosten bei Einsatz nur eines der beiden Instrumente.

Darlehen
Vertrag, durch den ein Darlehensnehmer, der Geld oder andere vertretbare Sachen zur freien Verfügung empfangen hat, verpflichtet wird, dem Darlehensgeber das Empfangene zu einem späteren Zeitpunkt in gleicher Art, Menge und Güte zurückzuerstatten.
Dauerrabatt
Bei langjährigen Versicherungsverträgen gewährt der Versicherer dem Versicherungsnehmer einen Prämiennachlass (Treuebonus). Wird jedoch der Vertrag vor der vereinbarten Laufzeit gekündigt, muss der Versicherungsnehmer den Dauerrabatt anteilsmäßig zurückerstatten.
DAX
Der wichtigste deutsche Börseindex ist der seit 1988 berechnete Deutsche Aktienindex DAX.
Deckungsbeitrag
Der Deckungsbeitrag bildet die Differenz zwischen den erwirtschafteten Erlösen und den notwendigen Kosten. Er dient zur Deckung der Fixkosten eines Unternehmens.
Deckungsstock
Versicherungsunternehmungen sind verpflichtet, einen Teil der jährlichen Prämieneinnahmen als Deckungskapital oder Deckungsstock reservieren bzw. anzulegen. Diese Kapitalanlage darf nur in ganz bestimmten sicheren Werten erfolgen.
Deckungssumme
Unter der Deckungssumme versteht man die Versicherungssumme, die im Versicherungsvertrag vertraglich vereinbart wird und im Schadensfall zur Verfügung steht.
Deckungszusage
Umgangssprachlich auch vorläufige Deckung genannt, welche dem Versicherungsnehmer vom Zeitpunkt derAntragsstellung bis zur Polizzenausfertigung sofortigen Versicherungsschutz bietet.
Deflation
Die Verminderung des gesamten Geldumlaufes bzw. die Verlangsamung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, ohne dass gleichzeitig die entsprechende Einschränkung der Gütermenge stattfindet nennt man Deflation. Die Folge ist meist eine Preissenkung, d.h. eine Wertsteigerung des Geldes. Die Ursache für die Abnahme der Umlaufgeschwindigkeit kann darin liegen, dass mehr Geld gehortet, zögernder dem Konsum zugeführt wird – also zuviel gespart wird. Volkswirtschaftlich ist auch die Deflation unerwünscht, weil sie zu wirtschaftlicher Krise, zu Depression, zu Rückgang des Wirtschaftswachstums führt.
Depression
In der Volkswirtschaft versteht man unter Depression jene Phase der Entwicklung, in der das Bruttonationalprodukt stagniert oder gar unter das Niveau des Vorjahres sinkt. Es ist dies die Folge verminderter Absatzmöglichkeiten, die zu einem Rückgang der Produktion, höherer Sparneigung, hoher Geldflüssigkeit und niederen Zinsen und Preisen führt.
Devinkulierung
Die Vinkulierung erlischt durch die Devinkulierung eines Vertrags. Dadurch tritt der Versicherungsvertrag wieder so in Kraft, wie er vor der Vinkulierung bestanden hat.
Devisen
Forderungen in fremder Währung, die im Ausland zahlbar sind. Diese Forderungen können z.B. sein: Wechsel, Guthaben bei ausländischen Banken, Anweisungen, Auszahlungen, sofern sie an einem ausländischen Ort zahlbar sind. Ihr Wert im Verhältnis zur inländischen Währung bestimmt sich nach dem Devisenkurs.
Direktversicherer
Direktversicherer sind Versicherungsgesellschaften, die in unmittelbaren Kontakt mit dem Versicherungsnehmer stehen.
Dividende
Der auf die einzelne Aktie entfallende Gewinn, ausgedrückt meist in Prozenten des Nennwertes und nicht des jeweiligen Kurswertes. Die Dividende wird in der Regel nur dann ausgeschüttet, wenn ein Reingewinn erwirtschaftet wurde.
Doppelversicherung
Eine Doppelversicherung liegt vor, wenn dieselbe Sache bzw. Person mehrfach versichert ist und alle Versicherungssummen den Versicherungswert übersteigen.

Effektiver Jahreszinssatz
Der effektive Jahreszinssatz (Zinssatz) ist jener ganzjährige, dekursive Hundertsatz, der rechnerische Gleichheit zwischen dem ausbezahlten Kreditbetrag und der Gesamtbelastung des Verbrauchers herstellt. Der effektive Jahreszinssatz spiegelt die Gesamtkosten eines Kredits aus der Sicht eines Verbrauchers wider. Diese Gesamtkosten setzen sich aus einer Zinskomponente und einer Komponente für sonstige (mit dem Kredit verbundene) Unkosten (Gebühren, Provisionen usw.) zusammen.
Eigenheimversicherung
Eine Eigenheimversicherung bietet Schutz sowohl für das gesamte Gebäude als auch für den Hausinhalt (nicht zwingend enthalten) und umfasst folgende Sparten: - Feuerversicherung - Sturmschadenversicherung - Leitungswasserversicherung - Glasversicherung -Haushaltsversicherung - Allgemeine Haftpflichtversicherung.
Eigenkapital
Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen werden (Grundkapital plus Rücklagen zu-/abzüglich Bilanzgewinn bzw. -verlust; Bilanz). Ein hoher Eigenkapitalanteil erhöht die Konkurrenzfähigkeit und Unabhängigkeit des Unternehmens.
Eigentumsvorbehalt
Verwertungsrecht zugunsten des Verkäufers oder des kreditgewährenden Kreditinstitutes bei Zahlungsrückstand.
Einbruchdiebstahl
Einbruchdiebstahlt liegt vor, wenn der Täter in versperrten Räumlichkeiten brutal eindringt bzw. einsteigt oder sich mit Werkzeugen bzw. falschen Schlüsseln Zutritt verschafft.
Einlagensicherung
Die Einlagensicherung dient dem Schutz von Bankguthaben im Fall der Zahlungsunfähigkeit einer Bank. Indem die Ersparnisse unbeschränkt oder zumindest bis zu einer bestimmten Obergrenze garantiert werden, sind sie auch in Krisenzeiten entsprechend gesichert. Ein Ansturm auf eine in Schwierigkeiten befindliche Bank kann durch diese vertrauensstärkende Maßnahme vermieden werden.
Einmalerlag
Bei Versicherungen, vor allem bei Lebensversicherungen wird häufig die gesamte Prämie bei Vertragsabschluss im Voraus bezahlt, um sofort über Zinsen zu profitieren.
Eintrittsalter
Ist das Alter des Versicherungsnehmers zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Bei höhrem Eintrittsalter desVersicherungsnehmers wird somit meist eine höhere Prämie verlangt, da auch das Risiko im Alter steigt (z.B. bei Krankenversicherung).
Elementarkaskoversicherung
Eine Elementarkaskoversicherung ist eine Zusatzversicherung und kann zusätzlich zur KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die Elementarkaskoversicherung bzw. Teilkaskoversicherung bietet Versicherungsschutz für das KFZ für Einflüsse von Außen sowie Beschädigungen wie z.B.: Elementarschäden wie Sturm, Hagel, Lawinen, Erdrutsch, Steinschlag, Felssturz, Brand, Explosion, Diebstahl, Raub, unbefugter Gebrauch Fremder, Berührung mit Haarwild, Bruch von Kleingläsern.
Emittent
Gesellschaft oder Körperschaft, die zum Zweck der Kapitalbeschaffung Wertpapiere ausgibt („begibt“), z. B. Bund, Länder, Kreditinstitute, Industrieunternehmen etc.
Endalter
Ist das Alter des Versicherungsnehmers bei Ablauf des Versicherungsvertrages.
Erlebensversicherung
Beim Erreichen eines bestimmten Alters, z.B. Pensionsalter, wird die Versicherungsleistung an den Versicherungsnehemer ausbezahlt.
Erstrisikoversicherung
Bei der Erstrisikoversicherung wird jeder Schaden bis zur Höhe der Versicherungssumme ersetzt, ohne Überlegung, ob die Versicherungssumme den Versicherungswert zum Zeitpunkt des Schadens entspricht. Ob eine Unterversicherungvorliegt, spielt daher keine Rolle.
Europäischer Unfallbericht
Der europäische Unfallbericht ist ein einheitliches Formular des Europäischen Dachverbands und sollte ständig im Fahrzeug mitgeführt werden, um Autounfälle prompt abwickeln zu können.

Fahrlässigkeit
lm bürgerlichen Recht handelt fahrlässig, wer die im Rechtsverkehr erforderliche Sorgfalt außer acht Iäßt. Fahrlässigkeit ist der geringere Grad des „Verschuldens”.
Faustpfand
Verpfändete bewegliche Sachen, z. B. Wertpapiere, Waren usw., zur Sicherung eines Kredites.
Festverzinsliche Wertpapiere
Alle Wertpapiere, die während ihrer ganzen Laufzeit eine stets gleichbleibende, feste Verzinsung bringen, z. B. Pfandbriefe und Kommunalbriefe. Im Unterschied dazu: Dividendenwerte, also Aktien, deren Erträge von Jahr zu Jahr schwanken können.
Feuerversicherung
Wird eine Feuerversicherung abgeschlossen sind Brand, Blitzschlag, Explosion und Flugzeugabsturz versichert. Aber auch unvermeidliche Folgeschäden wie z.B. durch Löschwasser gelten als mitversichert.
Finanzmarktaufsicht (FMA)
Die Finanzmarktaufsicht ist eine unabhängige Behörde in Österreich vor allem für Kreditinstitute, Versicherungen und Börsen und sorgt für die Einhaltung der Gesetze, den Schutz von Konsumenten und die Stabilität des österreichischen Finanzmarktes.
Fixer Zinssatz
Der Zinssatz bleibt während einer vereinbarten Frist unverändert.
Folgeprämie
Die Folgeprämie ist die je nach Zahlungsweise vereinbarte Prämie eines Vertrages.
Folgeschaden
Ein Folgeschaden ist ein Schaden, der nicht sofort entsteht, sondern erst als Folge eines anderen. Dieser ist jedoch nur dann mitversichert, wenn er eine unvermeidliche Folge der versicherten Sache darlegt.
Fondsgebundene Lebensversicherung
Der Unterschied zur klassischen Lebensversicherung besteht darin, dass die Prämien in Investmentfonds angelegt werden. Grundsätzlich hat der Versicherungsnehmer das Recht, zwischen unterschiedlichen Veranlagungsstrategien zu wählen. Die Leistung am Ende der Laufzeit hängt von der Wertentwicklung dieser Veranlagungsstrategien ab. Das Risikoträgt jedoch der Versicherungsnehmer selbst.
Freischaden
Es bieten bereits viele Versicherungen einen sogenannten “Freischadenbonus” als zustätzliche Leistung in der KFZ-Haftpflichtversicherung ihren Kunden an. Dieser kann in einem eventuellen Schadensfall eingelöst werden, damit keine Umreihung im Bonus/Malus-System erfolgt.
Fremdkapital
In der Bilanz eines Unternehmens ausgewiesene Schulden mit unterschiedlicher Fristigkeit. Umfangreiche Fremdmittelaufnahmen erhöhen die Gefahr von Liquiditätsengpässen (Liquidität) und Rückzahlungsschwierigkeiten.
Fremdversicherung
Als Fremdversicherung bezeichnet man Verträge, die der Versicherungsnehmer für Dritte abschließt. Dabei zahlt derVersicherungsnehmer für den Versichterten die Prämie, um diesen vor einem Risiko zu schützen.
Fremdwährungskredit
Ein Fremdwährungskredit ist ein Kredit, der in einer ausländischen Währung abgeschlossen wird. Die Auszahlung erfolgt zwar in Euro, aber die Kreditschuld lautet auf eine Fremdwährung. Bei Vertragsabschluss erfolgt die Umrechnung des Euro-Betrages zum niedrigeren Devisenkurs (= Geldkurs). Die Tilgung des Kredites bzw. die Zins- und Ratenzahlungen werden üblicherweise zum höheren Devisenkurs (= Devisen-Briefkurs) umgerechnet.
Fuhrparkklausel
Besitzt ein Versicherungsnehmer (z.B. ein Betrieb) eine größere Anzahl an Fahrzeugen, so besteht die MöglichkeitIm im Rahmen eines einzigen Vertrages alle Fahrzeuge zu erfassen. Einmal jährlich wird der aktuelle Stand erfasst und die Prämie neu berechnet.
Fungibel
An den Börsen können nur Waren oder Werte gehandelt werden, die fungibel sind, d.h. die untereinander vertretbar, gegenseitig austauschbar sind.
Fusion
lat. = Verschmelzung; Der wirtschaftliche und rechtliche Zusammenschluß zweier oder mehrerer Unternehmen zu einem einzigen Unternehmen.

Garagenrisiko
Wird im Winter das Kennzeichen bei einer KFZ-Zulassungsstelle hinterlegt, wird eine eventuelle Kaskoversicherung auf das Garagenrisiko beschränkt. Das heißt, dass sie nur für Schäden innerhalb der Garage und mit eingeschränktem Leistungsumfang gilt.
Gebäudeversicherung
Bei der Gebäudeversicherung werden je nach Vereinbarung verschiedene Schäden am Gebäude selbst versichert. Besonders wichtig ist es, die Versicherungssumme so zu wählen, dass sie dem Neubauwert des versicherten Gebäudes entspricht. In der Regel werden mehrere Risiken in einer Gebäudebündelversicherung zusammengefasst:  Feuer, Naturgefahren, Leitungswasser, Glasbruch, Allgemeine Haftpflicht.
Gefährdungshaftung
Darunter versteht man die Haftung für Schäden, die ohne Verschulden des Haftpflichtigen eingetreten sind. Die Gefährdungshaftung betrifft v.a. Fahrzeughalter im Straßenverkehr, Halter von Tieren, Luftfahrzeugen usw.
Gefahrenerhöhung
Damit der Versicherungsschutz erhalten bleibt, sollte der Versicherungsnehmer auf die Gefahrenerhöhung besonders achten. Kommt es nach Vertragsabschluss zu einer Erhöhung des Risikos (z.B. Berufswechsel), muss dies unverzüglich der Versicherungsgesellschaft gemeldet werden. Zeigt man eine Gefahrenerhöhung nicht beim Versicherer an, kann dies zur Leistungsfreiheit im Schadensfall führen.
Geltungsbereich
Man unterscheidet zwischen dem räumlichen und zeitlichen Geltungsbereich, welche in Versicherungsverträgen vereinbart werden. Der räumliche Geltungsbreich dokumentiert, wo der Versicherungsschutz gegeben ist. Zum Beispiel sind Lebens- und Unfallversicherungen weltweit gülitg, die KFZ-Haftpflichtversicherungen jedoch nur innerhalb der EU, den angrenzenden Mittelmeeranrainerstaaten, den Kanarischen Inseln, Madeira und den Azoren. Der zeitliche Geltungsbereich dokumentiert, für welchen Zeitraum Versicherungsschutz gegeben ist.
Geschädigter
Als Geschädigte bzw. Dritte bezeichnet man Personen, die in der Haftpflichtversicherung Schadenersatzansprüche gegenüber dem Versicherungsnehmer geltend machen.
Geschlossener Fonds
Investmentfonds, der nicht mehr aufgestockt wird.
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Jahresrückblick in Form einer Gegenüberstellung sämtlicher Erträge und Aufwendungen, und damit Informationsquelle über Ursprung und Höhe des unternehmerischen Erfolges (= Gewinn oder Verlust).
Glasversicherung
Eine Glasversicherung wird in den meisten Fällen im Rahmen einer Eigenheim- bzw. Haushaltsversicherung abgeschlossen. Versichert sind Fenster- und Türglasscheiben, Vitrinen und sonstige Fachgläser. Nicht versichert sind Vasen, Trinkgläser, optische Gläser aber auch bei Zerkratzen, Verschrammen, Absplittern oder Schäden die durch den Transport entstehen wird keine Entschädigung geleistet.
Golddeckung
Früher (noch in diesem Jahrhundert) herrschte die Auffassung, die Währung eines Landes (die Menge an umlaufendem Geld) müsste durch eine entsprechende Menge an Gold im Besitz des Staates oder der geldausgebenden Banken gedeckt sein, bzw. die Geldstücke müssten aus Gold in entsprechendem Werte bestehen (Goldmarkt).
Grobe Fahrlässigkeit
Grobe Fahrlässigkeit bedeutet, dass die Person ohne die gebotene Vorsicht und Sorgfalt handelte, mit der ein Schaden hätte vermieden werden können. Beispiel: Man lässt eine brennende Kerze unbeaufsichtigt, sodass ein Brand entsteht.
Grundbuch
Das Grundbuch ist ein bei den Bezirksgerichten geführtes Buch mit der Aufgabe, die Rechtsverhältnisse an Liegenschaften übersichtlich und verlässlich darzustellen. Jedes Grundbuch ordnet die Liegenschaften als eigene Grundbuchskörper einer Katastralgemeinde als Teil der Ortsgemeinde zu und bezeichnet jede Liegenschaft mit einer Einlagezahl. Es besteht aus dem Hauptbuch (A-Blatt:Gutsbestandsblatt, B-Blatt: Eigentumsblatt und C-Blatt: Lastenblatt), der Urkundensammlung („Belegsammlung”) und den Hilfseinrichtungen (Tagebuch, Eigentümerverzeichnis und Grundstücksverzeichnis).
Grüne Karte
Die Grüne Karte ist ein internationaler Nachweis, welche bestätigt, dass ein Fahrzeug ordnungsgemäß versichert ist. Die Mitnahme innerhalb der EU ist nicht verpflichtend, jedoch wäre es ratsam.

Haftpflichtversicherung
Hauptaufgabe der Haftpflichtversicherung besteht darin, berechtigte Ansprüche Dritter zu entschädigen und unberechtige Ansprüche abzuwehren. Werden Schäden bei Dritten verursacht, können sehr hohe Schadenersatzverpflichtungen entstehen. Eine Haftpflichtversicherung ist daher von großer Bedeutung für die finanzielle Sicherheit einer Person.
Haftung
Haftung ist die Schadenersatzverpflichtung gegenüber einen Geschädigten.
Hagelversicherung
Deckt Schäden, welche durch Hagel entstehen.
Haushaltsversicherung
Versichert werden Schäden durch Feuer, Leitungswasseraustritt, Elemtarereignisse (Sturm, Hagel, Schneedruck, Steinschlag, Erdrutsch), Einbruchdiebstahl und Glasbruch. Grundsätzlich beinhaltet die Haushaltsversicherung auch eine Privathaftpflicht für den Versicherungsnehmer selbst, dem Partner und den minderjährigen Kindern.
Hausse
Bezeichnung für eine länger anhaltende steigende Kurstendenz an der Börse. Das Gegenteil nennt man Baisse.
Hedgefonds
Sind im Unterschied zu anderen Investmentfonds sehr viel freier in der Wahl (und beim Wechsel) ihrer Anlagestrategie. Die Strategien sind sehr unterschiedlich, und so können Aufbau, Zusammensetzung und Anlagerisiko von Fonds zu Fonds stark voneinander abweichen. Hedgefonds zielen u. a. darauf ab, sowohl bei fallenden als auch bei steigenden Kursen auf den Finanzmärkten unter Einsatz oft extrem riskanter, mit hohem Leverage (Fremdkapitaleinsatz) verbundener Strategien eine sogenannte absolute Rendite zu erzielen, d. h., unabhängig von der Entwicklung der Märkte Maximalerträge zu erwirtschaften.
Hochkonjunktur
Periode der günstigsten Entwicklung der Wirtschafttätigkeit, mit in der Regel geringen Arbeitslosenraten, hoher Produktion und Nachfrage, zumeist aber auch hoher Inflationsrate.
Höchsthaftungssumme
Ist die maximale Leistung, die der Versicherer im Schadensfall erbringt.
Höhere Gewalt
Darunter versteht man unvorhersehbare Einwirkungen von außen, die auch mit äußerster Vorsicht nicht vermieden werden können wie z.B. Naturkatastrophen.
HORA
Nennt man die digitale Gefahrenlandkarte bzw. Hochwasserrisikozonierung in Östereich. Unter http://www.hora.gv.at können Sie selbst überprüfen in welcher Hochwasserrisikozone sich ihr Haus/ ihre Wohnung befindet. Diese Zone hat Auswirkungen auf die Entschädigungsgrenzen für den Katastrophenschutz in Ihrer Eigenheim- Haushaltsversicherung.
Hypothek
griech. = Unterpfand; Pfandrecht an einem bebauten oder unbebauten Grundstück zur Sicherung einer Forderung.

 

IBAN
Die IBAN (International Bank Account Number) ist eine Nummer für ihr Girokonto, diese ist weltweit gültig. Seit das SEPA-System für Überweisungen eingeführt wurde, löst die IBAN seit dem Jahre 2008, die Kontonummer und Bankleitzahl immer mehr ab. Diese Nummer soll grenzüberschreitende Transaktionen erleichtern.
Immobilienfonds
Eine besondere Form mittelbaren Immobilienbesitzes. Eine Gesellschaft erwirbt ertragbringende Grundstücke und Gebäude, die das Vermögen, den Fonds, der Gesellschaft bilden.
Incoterms
Incoterms sind internationale Lieferbedingungen zwischen Verkäufer und Käufer.
Index
Messwert über ein oder mehrere Merkmale. Ziel und Vorteil der Berechnung eines Indexes ist es, die durchschnittliche Veränderung einer Vielzahl gleichartiger Tatbestände in einer einzigen Zahl auszudrücken. 
Indexklausel
Die Ausstattung einer Versicherung mit einer Wertanpassung bzw. Indexanpassung bedeuted, dass die Versicherungssumme und die Prämie jährlich an die Schwankungen des Verbraucherpreisindex angepasst werden. Es besteht auch die Möglichkeit eine solche Wertanpassung zu kündigen bzw. auszuschließen.
Indirekter Blitz
Ein indirekter Blitz schlägt in unmittelbarar Nähe des Hauses bzw. der Wohung ein, verteilt sich unter der Erde und dringt in Stromleitungen ein. Hohe Überspannungen führen dadurch zu Schäden an elektrischen und elektronischen Geräten (Computer, TV usw.)
Individualversicherung
Eine Individualversicherung bzw. Privatversicherung kann neben der gesetzlichen Versicherung zusätzlich freiwillig abgeschlossen werden z.B. eine private Unfall- bzw. Krankenversicherung.
Inflation
Geldentwertung
Inkasso
Einzug von Forderungen eines zahlungssäumigen Kunden.
Insassenunfallversicherung
Die Insassenunfallversicherung kann zusätzlich zur KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Sie bietet Schutz bei Unfällen für alle Insassen des versicherten Fahrzeuges unabhängig vom Verschulden. Versicherte Leistungen können sein: Invalidität, Unfalltod, ein Taggeld und Unfallkosten.
Insolvenz
Zahlungsunfähigkeit des Schuldners
Interessenwegfall
Eine Versicherung endet, wenn das versicherte Intresse wegfällt z.B. infolge eines Verkehrsunfalls (Totalschaden) oder bei der Veräußerung einer Sache.
Invalidität
Eine Invalidität liegt im Sinne der privaten Unfallversicherung vor, wenn durch einen Unfall die geistige oder körperliche Leistungsfähigkeit der versicherten Person beeinträchtigt ist.
Investmentfonds
Ein aus Wertpapieren, die nach dem Grundsatz der Risikostreuung ausgewählt sind, bestehendes Sondervermögen, das in gleiche, in Wertpapieren verkörperte Anteile zerfällt, im Miteigentum der Anteilsinhaber steht und von einer Kapitalanlagegesellschaft (Investmentgesellschaft) verwaltet wird. Das Investmentfondsgeschäft wird in einem Gesetz über Kapitalanlagefonds (Investmentfondsgesetz) aus dem Jahre 1963 geregelt.

Jahresüberschuss
Wird das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um das außerordentliche Ergebnis und die Steuern gekürzt ergibt sich der Jahresüberschuss.
Junge Aktien
Im Laufe eines Geschäftsjahres neu ausgegebene Aktien, die keinen Anspruch auf die volle erste Jahresdividende haben.
Junk Bonds
Hochriskante Anleihen mit hoher Verzinsung, meist von Schuldnern geringer Bonität.
Juristische Person
Rechtsgebilde, das von der Rechtsordnung als Träger von Rechten und Pflichten anerkannt wird. Sie handelt durch ihre Organe. Juristische Personen sind z.B. Aktiengesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH).

Kapitalabfindung
So nennt man die einmalige Auszahlung des gesamten Kapitals bei einer privaten Pensionsversicherung.
Kapitalversicherung
Die Kapitalversicherung ist eine Form der Lebensversicherung, bei der man sich am Ende der Laufzeit aussuchen kann, ob man eine monatliche Rente oder eine einmalige Auszahlung haben möchte.
Kaskoversicherung
Die Kaskoversicherung deckt Schäden am Kfz, welche durch Beschädigung, Zerstörung oder Verlust des Fahrzeuges oder deren befestigten Teile entstehen. Sie unterteilt sich in Elementarkasko (Teilkasko) und Kollisionskasko (Vollkasko).
Katastrophenschutz
Grundsätzlich können außergewöhnliche Naturkatastrophen (Hochwasser, Überschwemmung, Vermurung, Schäden durch Lawinen, Regen, Schnee, Schmelzwasser) nicht versichert werden. Gegen einen Prämienzuschlag besteht jedoch die Möglichkeit, im Rahmen von Eigenheim-, Haushalts- oder Betriebsversicherungen Bausteine mit limitierten Summen mitzuversichern.
Kaufkraft
Die Kaufkraft gilt als Maß für den Wert des Geldes. Sie bezeichnet die Menge aller Güter, die für einen bestimmten Geldbetrag gekauft werden können.
Kausalität
Von Kausalität spricht man, wenn zwischen zwei Merkmalen ein Zusammenhang aus Ursache und Wirkung besteht. Im Schadenfall muss ein bestimmtes Ereignis die Ursache des Schadens sein, z.B. Blitzschlag für Feuerschaden.
KFZ-Haftpflichtversicherung
Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist in Österreich eine Pflichtversicherung und deckt Schäden (Sach- oder Personenschäden), die durch das eigene Fahrzeug an einen Dritten verursacht werden.
KGV
Kurs-Gewinn-Verhältnis; Drückt die Beziehung zwischen dem Kurs einer Aktie und dem Gewinn eines Unternehmens aus, es zeigt an, wie oft der Gewinn pro Aktie im Kurs enthalten ist.
Klagefrist
Die Klagefrist ist die Frist, innerhalb welcher eine Klage erhoben werden muss. Versäumt man die Frist, ist die Klage unzulässig.
Klauseln
Klauseln sind Bedingungen bzw. Bestimmungen in einem Vertrag.
Kosmetische Operation
Kosmetische Operationen können in privaten Unfallversicherungen mitversichert werden. Ist nach einem Unfall das Erscheinungsbild, trotz erfolgter Heilbehandlung beeinträchtig, so besteht die Möglichkeit sich einer kosmetischen Operation zu unterziehen.
Krankenversicherung
Die private Krankenversicherung trägt je nach Versicherungsumfang die Kosten für z.B. medizinische Behandlungen (Arzt, Krankenhaus), Heil- und Hilfsmittel, Kranken- und Mutterschaftsgeld sowie Arzneimittel. 
Kreditversicherung
Dient zur Absicherung von Forderungen. Es ist der Zahlungsausfall versichert.
Kulanz
Nennt man eine Zahlung des Versicherers an den Versicherungsnehmer, auf die der Versicherungsnehmer keinen rechtlichen Anspruch hat./su_spoiler]
Kündigung
Mehrjährige Versicherungsverträge (außer Lebensversicherungen) verlängern sich immer wieder um ein Jahr und müssen daher unter Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden um diese zu beenden.
Kurswert
Der aufgrund des Börsenkurses sich ergebende Wert eines Wertpapieres. Bei Notierung in Stück sind Kurs und Kurswert ident.

Laufzeit
Die Laufzeit ist die Dauer eines Versicherungsvertrages und wird bei Abschluss festgelegt. Sachversicherungen haben meist eine Laufzeit von 10 Jahren, falls der Vertrag von einem Konsumenten abgeschlossen wurde kann er jedoch gemäß §8 Abs. 3 VersVG nach 3 Jahren gekündigt werden.
Leasing
Der Leasinggeber überlässt den Leasingnehmer gegen Bezahlung einer Leasinggebühr eine Sache zum Gebrauch.
Lebensversicherung
Eine Lebensversicherung wird aus verschiedensten Gründen abgeschlossen:  Als Pensionsvorsorge, als finanzielle Absicherung für die Hinterbliebenen im Ablebensfall, als Tilgungsträger oder als Besicherung für Kredite. Da es viele verschiedene Produkte am Markt gibt empfehlen wir einen genauen Vergleich, am besten durch Ihren Versicherungsmakler.
Leichte Fahrlässigkeit
Bei leichter Fahrlässigkeit handelt es sich um ein Vergehen, dass auch einem sorgfältigen Menschen gelegentlich passieren könnte.
Leistung
Leistungen sind Aufwendungen für Versicherungsgesellschaften im Falle des Eintrittes eines Schadens.
Leistungsausschluss
Diverse Vorerkrankungen, ein spezieller Beruf oder eine gefährliche Sportart können von den Versicherern im Vertrag ausgeschlossen werden, da das Risiko eines Schadenseintritts zu hoch ist. Dies nennt man dann Leistungsausschluss.
Leistungsfreiheit
Werden falsche Angaben am Versicherungsantrag gemacht, kommt es zu einer Verletzung der vertraglichen Obliegenheiten und kann daher zur Leistungsfreiheit des Versicherers führen.
Leitungswasserversicherung
Eine Leitungswasserversicherung wird meist im Rahmen einer Haushalt- bzw. Eigenheimversicherung abgeschlossen. Gedeckt werden Schäden durch das Austreten von Wasser aus Zu- und Ableitungsrohren oder angeschlossenen Einrichtungen von Wasserleitungs-, Warmwasserversorgungs- oder Zentralheizungsanlagen. Auch Bruch- und Frostschäden an Rohrleitungen und Frostschäden an angeschlossenen Einrichtungen samt Auftaukosten sind mitversichert.
Leitzinsen
Zinssätze, zu denen Zentralbanken den Kreditinstituten Zentralbankgeld zur Verfügung stellen.
LIBOR
London interbank offered rate; Zinssatz, den die großen, internationalen Banken in London gegenseitig für Termineinlagen verrechnen.
Liebhaberwert
Dinge mit Liebhaberwert sind nicht versicherbar, da diese nur einen besonderen Wert für den Besitzer haben (Andenken, Fotos usw.). Im Schadensfall wird höchstens der Verkehrswert ersetzt.
Liquidität
Kurzfristig verfügbare finanzielle Mittel, wie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten oder auch Aktiva, die durch Verkauf oder Belehnung rasch zu Geld gemacht werden können.
Lombardkredit
Kredit gegen Verpfändung beweglicher, leicht verkäuflicher Sachen (Waren oder Wertpapiere).

Mahnung
Bei Zahlungsverzig erhält der Versicherungsnehmer eine Mahnung. Nach der dritten Mahnung hat der Versicherer das Recht den Versicherungsvertrag mangels Zahlung zu stornieren.
Mehrfachversicherung
Schließt ein Versicherungsnehmer für das gleiche Risiko und die gleiche Gefahr bei mehreren Versicherungsgesellschaften Verträge ab, ohne dass die Versicherungssumme den Wert der versicherten Sache übersteigt, handelt es sich um eine Mehrfachversicherung.
Mietsachschäden
Es handelt sich um Schäden, die in kurzfristig gemieteten Räumlichkeiten (z.B. Ferienwohnung oder Hotel) verursacht werden. Die Mietdauer der Räume ist sehr unterschiedlich, wie z.B. von einem Monat bis zu einem Jahr. Es ist zu beachten, dass sich die Versicherung nur auf die Räumlichkeiten, nicht aber auf deren Inhalt bezieht. Gegenstände die fix mit dem Gebäude verbunden sind (Badewanne, Parkettboden, etc.) fallen unter die Versicherung. Ausgenommen sind Schäden durch übermäßige Beanspruchung, Abnutzung, Verschleiß, elektrische Einbauten oder auch Glasschäden.
Minderungspflicht
Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, beim Eintritt bzw. drohenden Eintritt eines Schaden, alles zu unternehmen, um den Schaden so minimal wie möglich zu halten. Dies gilt auch für alle mitversicherten Personen, da sonst der Versicherungsschutz gefährdet sein könnte.
Mindestversicheurngssumme
Pflichtversicherungen, wie die Kfz Haftpflicht, müssen einen Mindestwert haben. In der Kfz Haftpflicht sind es derzeit EUR 7 Mio Versicherungssumme.
Mitversicherte Personen
Mitversicherte Personen genießen zwar Versicherungsschutz, können jedoch über den Versicherungsvertrag keine Entscheidungen treffen..
Motorbezogene Versicherungssteuer
Diese Kfz-Steuer ist für alle Kraftfahrzeuge und wird an den Staat abgegeben. Als Berechnungsgrundlage für die Steuer werden die KW bzw. ccm des Fahrzeuges herangezogen.
Musterbedingungen
Dies sind unverbindlich empfohlene Bedingungen vom Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs. Rechtlich verbindlich sind aber nur jene, welche dem Versicherungsvertrag zugrunde liegen.

Nachdeckungspflicht
Pflicht zur Nachlieferung weiterer Pfänder, um die infolge von Kursrückgängen verringerte Deckung eines Kredites wiederherzustellen.
Nachhaftung
Beschreibt eine zeitliche Erweitung des Versicherungsschutzes nachdem die Versicherung bereits gekündigt wurde.
Nachmeldepflicht
Eine Nachmeldepflicht gilt vor allem bei Personenversicherungen und bedeutet, dass alle Veränderungen des Gesundheitszustandes bzw. das Wechseln in einen anderen Beruf oder das Ausüben einer gefährlichen Sportart gemeldet werden müssen.
Nettoprämie
Ist die Versicherungsprämie exkl. Versicherungssteuer.
Neuwert
Der Neuwert ist der Wiederbeschaffungswert einer bestimmten Sache im neuwertigen Zustand.
Neuwertversicherung
Dieser Begriff stammt aus der Sachversicherung, wobei die versicherte Sache auf Neuwert versichert ist. Im Schadensfall wird daher der Neuwert bzw. der Wiederbeschaffungswert, unabhängig von Alter und Abnützung, bezahlt.
Niederstwertprinzip
Bilanzierungsgrundsatz, bei dem auch nicht realisierte Verluste ausgewiesen werden müssen. Sinken die Wertpapiere im Kurs, sind sie nach dem Niederstwertprinzip auf den neuen, niedrigeren Kurswert abzuschreiben.
Nikkei
Bekanntester japanischer Aktienindex ist der Nikkei-Index, der seit 1949 berechnet wird. Der Nikkei 225 besteht aus 225 japanischen Unternehmenswerten.

Obliegenheit
Obliegenheiten sind Verpflichtungen des Versicherungsnehmers bzw. des Versicherers. Deren schuldhafte Nichteinhaltung kann zu erheblichen Nachteilen führen wie z.B. zur Leistungsfreiheit des Versicherers.
Option
Das Recht, gegen Zahlung einer Prämie einen Finanztitel oder eine Ware zu einem vorher festgelegten Kurs innerhalb einer festgesetzten Frist oder zu einem bestimmten Zeitpunkt kaufen oder verkaufen zu können.
Optionsschein
Das verbriefte Recht, innerhalb einer festgesetzten Frist oder zu einem bestimmten Termin einen bestimmten Basiswert (z. B. Aktien, Anleihen, Waren …) zu einem im Vorhinein festgelegten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen.
Ordentliche Kündigung
Versicherungsverträge mit bestimmter oder unbestimmter Laufzeit können unter Einhaltung einer Kündigungsfrist (ein Monat bei Konsumentenverträgen, drei Monate bei Nichtkonsumentenverträgen) gekündigt werden.

Pauschalrate
Über die Gesamtlaufzeit von Krediten gleichbleibende Rückzahlungsraten, bei denen der Anteil der Kapitalrückzahlung mit der Laufzeit zunimmt und der Anteil der Zinsenzahlung abnimmt.
Pauschalversicherung
Hier wird der zu versichernde Wert aller Gegenstände pauschal zusammengefasst. z.B. bei derHaushaltsversicherung. Der Gegensatz dazu ist die Einzelversicherung.
Pensionskasse
Der Arbeitgeber zahlt Beiträge in die Pensionskasse ein. Diese verwaltet und veranlagt die einbezahlten Beiträge und schreibt sie mit den Steuern befreiten Kapitalerträgen dem Arbeitnehmer gut.
Pensionslücke
Dies ist der fehlende Wert zwischen dem letzten Erwerbseinkommen und der zu erwarteten Leistung der Pension.
Performance
Die Performance zeigt die Wertentwicklung einer Vermögensanlage über einen bestimmten Zeitraum.
Personenschaden
Personenschäden können in Form von Krankheit, Invalidität oder Tod auftreten.
Personenversicherung
Dabei handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für alle Versicherungen, bei denen die versicherten Gefahren überwiegend in der Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit einer oder mehrerer natürlicher Personen liegen (z.B. Unfallversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankenversicherung).
Pfandrecht
Dingliches Recht zur Sicherung von Forderungen.
Pflegebedürftigkeit
Personen sind pflegebedürftig, wenn sie auf die Hilfe bzw. Betreuung anderer angewiesen sind.
Pflegeversicherung
Die Pflegeversicherung ist keine Pflichtversicherung und kann daher freiwillig abgeschlossen werden. Für den Fall derPflegebedürftigkeit verfügt der Pflegebedürftige bzw. dessen Angehörige zusätzlich zum staatlichen Pflegegeld über eine monatliche Rente, welche frei verwendet werden darf, sei es für die Anschaffung eines Rollstuhles, Pflegekräfte oder Seniorenheime.
Pflichtversicherung
Pflichtversicherungen sind gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen wie z.B. Kfz Haftpflichtversicherung, Berufhaftpflichtversicherungen für Rechtsanwälte, etc.
Polizzen
Die Polizze ist eine Versicherungsurkunde über den Inhalt des Versicherungsvertrages und gilt als Beweis, dass eine Versicherung abgeschlossen wurde.
Prämie
Die Prämie ist das Entgelt, das die Versicherung für den Versicherungsschutz verlangt.
Privatkredit
Kredite an unselbständig Erwerbstätige. Mit Ausnahme der Wohnbaufinanzierung beschränken sich die Kreditbedürfnisse im privaten Bereich zumeist auf die Finanzierung von Konsumgütern.
Progression
Progression ist ein Begriff aus der Unfallversicherung und bedeutet, dass die Höhe der Leistung der Versicherungsgesellschaft mit dem Grad der Invalidität verhältnismäßig steigt. Das heißt, je höher der Grad der Invalidität, desto höher wird die Leistung.
Prospekthaftung
Nach dem Kapitalmarktgesetz muß der Emittent von Wertpapieren einen Prospekt erstellen, der Aufschluß über seine Vermögensund Ertragslage, seine Entwicklungsaussichten sowie über die mit dem Wertpapier verbundenen Rechte gibt. Der Emittent und das verantwortliche Kreditinstitut haften gegen Schadenersatzansprüche für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Prospektes.

Quartalsbericht
Der Österreichischen Nationalbank von Banken vierteliährlich zu übermittelnder Bericht über den aktuellen Stand der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung.
Quotenaktien
Quotenaktien sind nennwertlose Aktien, die einen prozentuellen Anteil am Reinvermögen einer Aktiengesellschaft vermitteln (vor allem in den USA gebräuchlich).

Rating
Beurteilung der Bonität eines Schuldners (z. B. eines Staats oder Unternehmens) auf Basis standardisierter qualitativer und quantitativer Kriterien. Auf Basis des Ratingergebnisses wird die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kreditnehmers ermittelt.
Realverzinsung
Der sich unter Berücksichtigung der Geldentwertung ergebende Nettozinsertrag eines investierten Kapitals.
Rechtsschutzversicherung
Die Rechtsschutzversicherung sorgt für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen der versicherten Person. Sie übernimmt Kosten wie Gerichts-, Anwaltskosten, Gebühren für Sachverständige, Zeugen und Dolmetscher sowie die Kosten der Gegenseiten, soweit die versicherte Person zu deren Zahlung verpflichtet ist.
Regress
Regress bedeutet, dass die Versicherung zwar die Leistung an die geschädigte Person erbringt, dann aber vom Schädiger wieder zurückverlangt.
Reiseversicherung
Auch für Urlaubs- oder Geschäftsreisen kann eine Versicherung zum Schutz von medizinischen und touristischen Risiken abgeschlossen werden.
Rendite
Die Rendite oder auch Effektivverzinsung zeigt, meist in Prozenten ausgedrückt, den jährlichen Gesamtertrag des eingesetzten (gesparten) Kapitals. Sie weicht in der Regel vom Normalzinssatz oder Dividendensatz ab, weil der Erwerbskurs eines Wertpapieres meist nicht mit dem Nennwert übereinstimmt.
Rentenfonds
Investmentfonds, die ausschließlich in festverzinslichen Wertpapieren veranlagen.
Restwert
Dieser Wert beschreibt den momentanen Wert eines Fahrzeuges lt. Eurotax-Gebrauchtwagen-Index.
Risikoanalyse
Dies ist die Erfassung und Sammlung aller Risiken der zu versicherten Person. Sie dient zur Ermittlung eines optimalen Versicherungsschutzes.
Risikoausschluss
Hier wird ein bestimmtes Risiko beim Versicherungsvertrag ausgeschlossen (z.B. eine bestimmte Sportart, eine bestimmte Vorerkrankung etc.).
Rohbauversicherung
Eine Rohbauversicherung wird meist prämienfrei versichert, wenn der Versicherungsnehmer den Anschlussvertrag beim selben Versicherer abschließt. Sie bietet Schutz gegen Schäden durch Feuer und Sturm sowie Gebäude- und Grundstückshaftpflicht.
Rückgewähr
Dies ist ein Begriff aus der Rentenversicherung. Sollte die versicherte Person während der Auszahlungsphase versterben, so wird das nicht verbrauchte Kapital an die Hinterbliebenen rückgewährt.
Rückholkosten
Nennt man Kosten, welche durch einen Krankenverletztentransport entstehen, um den Geschädigten von der Unfallstelle in das nächstgelegene Krankenhaus seines Wohnortes zu bringen.
Rückkaufswert
Der Rückkaufswert ist jener Betrag, den der Versicherungsnehmer bei vorzeitiger Kündung einer Lebensversicherung erhält.
Rücktritt
Durch einen Rücktritt wird der Vertrag rückwirkend ab Beginn aufgelöst.
Rückversicherung
Rückversicherung ist die Versicherung der vom Versicherer (eines Versicherungsunternehmens) abgedeckten Gefahr. Der Versicherungsnehmer (des Erstversicherers) erwirbt keinen Anspruch gegen den Rückversicherer. 

Schadenabwicklung
Darunter versteht man die Bearbeitung von Schäden, vom Eintritt bis zur Erledigung.
Schadenminderungspflicht
Versicherungsnehmer ist verpflichtet, alle zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um einen Schaden zu verhindern bzw. so gering wie möglich zu halten.
Schadensfallkündigung
Im Falle eines Schadens in der Feuer-, Hagel- und Haftpflichtversicherung kann sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer den Vertrag unter Berücksichtigung bestimmter Fristen kündigen.
Schadensmeldung
Die Schadensmeldung gehört zu den Pflichten (Obliegenheiten) des Versicherungsnehmers. Meldet derVersicherungsnehmer den Schaden zu spät, kommt es zu einer Obliegenheitsverletzung.
Schadensquote
Dabei handelt es sich um eine Auflistung der vom Versicherer erbrachten Leistung im Verhältnis zu den eingenommenen Prämien.
Schlussgewinn
Hier werden Teile der Gewinnbeteiligung in der Lebensversicherung nicht laufend, sondern am Ende der Laufzeit gutgeschrieben.
Schmerzensgeld
Schmerzensgeld ist die Ablöse in Geld für körperliche oder seelische Verletzungen die der Geschädigte vom Schädiger fordern kann.
Schuldverschreibung
Festverzinsliches Wertpapier mit einer ursprünglichen Laufzeit von über einem Jahr.
Sekundärmarktrendite
Aus den einzelnen Renditen der am Sekundärmarkt umlaufenden Forderungspapiere wird regelmäßig eine durchschnittliche Sekundärmarktrendite ermittelt.
Selbstbehalt
Selbstbehalt bedeuet, dass der Versicherungsnehmer einen bestimmten Teil des Schadens selbst zu tragen hat (dies kann ein Prozentsatz oder Fixbetrag sein).
Sengschaden
Ein Sengschaden entsteht durch Hitzeeinwirkung ohne Brand und Feuer. Sengschäden sind in der Eigenheim-, Haushaltsversicherung meistens ausgeschlossen, können jedoch durch eine Deckungserweitung mit eingeschlossen werden.
Solvenz
Unter Solvenz oder Zahlungsfähigkeit versteht man die Fähigkeit eines Schuldners, seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger termingerecht nachzukommen.
Sonderausgaben
Bezeichnung im Steuerrecht für Kosten der privaten Lebensführung, die bis zu bestimmten Höchstbeträgen vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden können. Nach dem österreichischen Steuerrecht gehören zu den Sonderausgaben: Beiträge zu freiwilligen Personenversicherungen, Beiträge zur Schaffung von Wohnraum, Rückzahlungen von Darlehen zur Schaffung begünstigten Wohnraumes, Aufwendungen für energiesparende Maßnahmen usw.
Sparprämie
Die Prämie in der Lebensversicherung setzt sich aus einem Spar- und einem Kostenanteil zusammen. Es wird lediglich der Sparanteil veranlagt.
Sperrschein
Ein Versicherungsvertrag wird zugunsten eines Dritten (z.B. Bank) gesperrt. Dies dient vor allem zur Besicherung von Krediten.
Spitalgeld
Spitalgeld kann zusätzlich zu einer privaten Unfall- oder Krankenversicherung vereinbart werden. Man erhält für jeden Tag erforderlichen stationären Spitalsaufenthalt einen Fixbetrag.
Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge
Dies ist eine Pensionszusatzversicherung, welche vom Staat gefördert wird und bei welcher die versicherte Person bei Pensionsantritt eine lebenslange, einkommenssteuerfreie Pension erhält. Weiters ist die Prämie von der Versicherungssteuer befreit. Diese Form der Pensionsvorsorge ist jedoch sehr unflexibel.
Stammaktie
Nach dem österreichischen Aktienrecht können Aktien verschiedene Rechte haben; namentlich bei Verteilung des Gewinns und des Gesellschaftsvermögens im Zuge der Abwicklung. Daher wird zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien unterschieden. Stammaktien sind die gebräuchlichste Form einer Aktie. Im Unterschied zur stimmrechtslosen Vorzugsaktie wird dem Aktionär mit der Stammaktie das Stimmrecht in der Hauptversammlung garantiert.
Sterbegeldversicherung
Dient zu Deckung der Kosten für eine Bestattung im Ablebensfall.
Stilllegung
Werden Kennzeichen für eine bestimmte Zeit (z.B. bei Motorrädern während der Wintermonate) bei einer Zulassungstelle hinterlegt, kann man bei vielen Versicherungen Prämien sparen. Jedoch gibt es Hinterlegungsfristen, welche zu beachten sind.
Stop(-loss)-order
Börsenorder: Auftrag des Kunden an ein Kreditinstitut, im Interesse der Begrenzung eines allfälligen Verlustes einen Posten Wertpapiere bestmöglich zu veräußern, falls der Börsenkurs unter ein Limit sinkt.
Storno
Nennt man die Beendigung eines Versicherungsvertrages.
Stückelung
Unterteilung einer Wertpapieremission in einzelne Abschnitte.
Stundung
Nennt man eine Aufschiebung der Prämienzahlung, ohne das man den Versicherungsschutz verliert.
Sturmversicherung
Die Sturmversicherung übernimmt Schäden durch Sturm (ab 60 km/h), Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch sowie die unvermeidliche Folge aus einem solchen Ereignis.
Superädifikat
Ein auf fremdem Grund errichtetes Bauwerk. Es gehört nicht zur Liegenschaft, sondern ist ein selbständiges Rechtsobjekt.
Swap
Finanzinstrument zur Absicherung gegen das Zinsänderungsrisiko und gegen das Wechselkursrisiko..

Teilkaskoversicherung
Die Teilkaskoversicherung kann zusätzlich zur KFZ Haftflichtversicherung abgeschlossen werden. Versichert sind Schäden infolge von Naturgewalten und Ereignissen, auf die man selbst keinen Einflüss ausübt wie z.B. Blitzschlag, Überschwemmungen, Brand, Diebstahl oder Kollision mit Haarwild.
Termingeschäft
Börsengeschäfte, bei denen zwischen Bezahlung und Lieferung der Aktien eine bestimmte Zeitspanne liegt, die also gewissermaßen heute bezahlt und z.B. erst in einem Monat erfüllt werden müssen.
Thesaurierung
Wiederanlage von Zinsen oder anderen Erträgen aus Wertpapieren in neue Wertpapiere.
Tierhalter-Haftpflicht
Als Besitzer eines Tieres (Hund, Pferde, …) ist man für Personen- und Sachschäden haftbar. Kleintiere wie z.B. Katzen, sind in der Privathaftpflicht mitversichert, größere Tiere muss man extra einschließen.
Tilgung
Unter Tilgung versteht man die regelmäßige Rückzahlung eines Kredites.
Tilgungsträgerrisiko
Ein Tilgungsträger wird während der Kreditlaufzeit angespart und am Laufzeitende zur Kreditrückzahlung verwendet. Als Tilgungsträger werden u. a. eine Kapital-Lebensversicherung, eine Fondspolizze oder ein Investmentfonds eingesetzt. Das Risiko von Wertschwankungen dieser Anlageformen wird als Tilgungsträgerrisiko bezeichnet. Es kann dazu führen, dass der Kreditnehmer am Laufzeitende des Kredits seine Schuld nur zum Teil aus dem angesparten Tilgungsträger begleichen kann.
Totalschaden
Übersteigen die Reparaturkosten, den Wiederbeschaffungswert der versicherten Sache, liegt Totalschaden vor.
Transportversicherung
Die Transportversicherung deckt Schäden von Gütern während des Transportes, Reisen, Aufenthalten und Zwischenlagerungen.

Unanfechtbarkeitsklausel
Die Klausel besagt in der Lebensversicherung, dass trotz Selbstmord und bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht (z.B. falsche Gesundheitsangaben), der Versicherer leistungspflichtig ist. Dies wird meistens von einer Bank für eine Finanzierung verlangt.
Unfallinvalidität
Dies bedeutet, dass die versicherte Person aufgrund eines Unfalles eine dauerhafte Schädigung (geistig oder körperlich) erleidet.
Unterjährigkeitszuschlag
Grundsätzlich müssen Prämien jährlich im Vorhinein bezahlt werden. Bei unterjähriger Zahlweise (halb-, vierteljährlich und monatlich) werden meist Zuschläge verrechnet.
Unterversicherung
Das bedeutet in der Sachversicherung, dass das Risiko zu niedrig versichert ist, z.B. ein Wohnungsinhalt hat einen Wert von EUR 100.000, versichert sind jedoch nur EUR 35.000 dann bekomme ich im Schadensfall nur den aliquoten Anteil daraus ersetzt.

Überspannungsschäden
Überspannungsschäden entstehen durch die Einwirkung eines Blitzschlages und verursachen Schäden an elektrischen und elektronischen Geräten.
Überversicherung
Überversicherung bedeutet, dass die Versicheurngssumme den Versicherungswert übersteigt.

Vandalismus
Mut- oder böswillige Vernichtung oder Beschädigung von versicherten Sachen infolge eines Einbruchdiebstahls. Schäden durch Vandalismus sind in den meisten Haushalts-, Eigenheim- und Betriebsversicherungen in der Sparte Einbruchdiebstahl mitversichert.
Verdienstausfall
Kann mit Hilfe von verschiedenen Versicherungssparten abgesichert werden, wie z.B. Krankengeldversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung etc.
Verjährung
Unter Verjährung versteht man den Verlust des Rechts auf Schadenersatz. Dies erlischt bei einem Versicherungsvertrag innerhalb von 3 Jahren. Steht die Leistung einem Dritten (z.B. Bezugsberechtigten) zu, so erlischt diese nach 10 Jahren ab Kenntniserlangen des Anspruches.
Verkehrswert
Ist der erzielbare Verkaufspreis der versicherten Sache.
Vermögensschaden
Ein Vermögensschaden vermindert das Vermögen bzw. die Rechte des Geschädigten. Man unterscheidet zwischen abgeleiteten Vermögensschäden, die als Folge eines Personen- oder Sachschadens auftreten und reine Vermögensschäden die weder auf Personen-, noch Sachschäden zurückzuführen sind.
Vermögensschaden (echter)
Als echten/reinen Vermögensschaden bezeichnet man Situationen, bei denen weder eine Person noch eine Sache unmittelbaren Schaden erleidet, durch schuldhaftes Verhalten aber einem Dritten ein finanzieller Schaden zugefügt worden ist.
Versicherungsagent
Versicherungsagenten sind selbständige Versicherungsvermittler, welche vertraglich an eine oder mehrere Versicherungsgesellschaften gebunden sind. Er vermittelt lediglich Versicherungsverträge von den Versicherern, an die er gebunden ist.
Versicherungsbeginn
Zeitpunkt zudem der vereinbarte Versicherungsschutz beginnt.
Versicherungsbestätigung
Eine Versicherungsbestätigung dient als Nachweis, dass eine KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Sie muss bei der Zulassungsstelle z.B. im Zuge einer Anmeldung hinterlegt werden, um eine vorläufige Deckung mit den gesetzlichen Mindestsummen genießen zu können.
Versicherungsmakler
Der Versicherungsmakler arbeitet im Auftrag des Kunden, um ihm den bestmöglichen Versicherungsschutz zu vermitteln. Er ist nicht an ein Versicherungsunternehmen gebunden und kann somit einen bedarfsgerechten Versicherungsschutz sowie einen aktuellen Marktvergleich anbieten.
Versicherungssumme
Die Versicherungssumme ist die Obergrenze, die der Versicherer maximal zu leisten hat. Sie ist vertraglich festgelegt und dient zur Berechnung der Versicherungsprämie.
Versicherungsvertreter
Der Versicherungsvertreter ein Handelsvertreter, der von einem Versicherungsunternehmen damit betraut ist, Versicherungsverträge zu vermitteln bzw. abzuschließen.
Vinkulierung
Darunter versteht man jenen Sperrvermerk auf einer Urkunde, meist Feuerversicherungspolizze, zufolge dessen im Versicherungsfall nur an den Vinkulierungsberechtigten (nämlich die das Objekt finanzierende Bank) ausbezahlt werden darf. In einem abgewandelten Sinn kommt die Vinkulierung auch bei Sparbüchern vor.
Vollmacht
Rechtsgeschäftlich erteilte Ermächtigung. Es kann zwischen mehreren verschiedenen Arten unterschieden werden..
Vorzugsaktie
Aktie, die dem lnhaber eine bevorzugte Behandlung bei der Dividendenzahlung einräumt, aber auch gewisse Nachteile (z.B. kein Stimmrecht) hat.
VPI (Verbraucherpreisindex)
Statistischer Anzeiger von Veränderungen der Preise von typischen Gütern und Dienstleistungen, die ein Haushalt im Allgemeinen verbraucht (repräsentativer Warenkorb). Die Prozentveränderung wird meist gegenüber dem Vormonat oder dem Vorjahr gemessen (Inflation). Im EU-Raum (Europäische Union) und WWU-Raum (Wirtschafts- und Währungsunion) wird vor allem der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) als zentraler Inflationsindikator verwendet.
VVO
Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (Interessensvertretung aller Versicherungsgesellschaften in Österreich).

Warenkorb
In zehnjährigem Intervall für den Verbraucherpreisindex (VPI) ermitteltes Bündel von Waren und Dienstleistungen zur Ermittlung der Veränderung des Preisniveaus.
Wartezeit
In der privaten Krankenversicherung gibt es neben der Gesundheitsprüfung auch Wartezeiten. Das heißt, dass für manche Risiken und beim Vorliegen bestimmter Umstände erst nach der Wartezeit eine Leistung erbracht wird (z.B. bei Schwangerschaft).
Wechselkennzeichen
Man kann prinzipiell bis zu max. 3 Fahrzeuge auf die selbe Kennzeichentafel anmelden. Es kann/darf immer nur ein Fahrzeug in Betrieb genommen werden. Die Haftpflichtversicherungsprämie wird vom PS/KW stärksten Fahrzeug berechnet.
Wertanpassung
Die Anpassung von Prämie und Leistung an einen bestimmten Index ist erforderlich um eine Unterversicherung zu vermeiden. Diese Wertanpassung erfolgt jährlich.
Wertminderung
Wertminderung wird vom Versicherer erbracht, wenn trotz Reparatur der beschädigten Sache ein Wertverlust im Vergleich zu einer unbeschädigten Sache vorliegt.
Wertpapiersparen
Einmalige oder laufende Veranlagung von Geldern in Wertpapieren.
Wertsicherungsklausel
Klausel in Verträgen, die bestimmte Geldleistungen, wie z.B. Mieten oder Versicherungsprämien, an einen Parameter, wie z.B. den Verbraucherpreisindex oder den Baukostenindex bindet. Durch diese Valorisierung soll der Nutzer der Geldleistung vor der Geldentwertung geschützt werden.
Wiederbeschaffungswert
Ist der Wert der versicherten Sache zum Zeitpunkt des Schadens.
Wiederinkraftsetzung
Stillgelegte bzw. gekündigte Versicherungsverträge werden wiederaufgelebt.
Wiederrufsrecht
Der Versicherungsnehmer hat das Recht seinen Antrag binnen 14 Tage ab Antragsstellung schriftlich beimVersicherer zu widerrufen. Dies kann ohne Begründung erfolgen und ist durch das Versicherungsvertragsgesetz geregelt.

XETRA
Exchange Electronic Trading. Handelssystem der Deutschen Börse. Es wird seit dem Jahr 2000 auch für den Kassahandel der Wiener Börse eingesetzt.

Zahlungsverzug
Wenn der Versicherungsnehmer seine Prämie nicht einbezahlt hat, so gerät er in Zahlungsverzug.
Zahlweise
Versicherungsprämien müssen grundsätzlich jährlich im Vorhinein bezahlt werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit in halb-, vierteljährlichen oder monatlichen Teilbeträgen zu zahlen.
Zeitwert
Der Zeitwert beschreibt den Wert eines Objektes zu einem festgelegten Zeitpunkt.
Zession (Abtretung)
Bei einer Zession tritt der Versicherungsnehmer alle Rechte aus einem Versicherungsvertrag anden Gläubiger ab.
Zinseszinsen
Zinsen, die auf nicht ausgezahlte Zinsen berechnet werden. Sie werden dem Kapital hinzugefügt und mit diesem neuerlich verzinst.
Zinssatz
Der in Prozenten pro Zinsverrechnungszeitraum ausgedrückte Preis für Leihgeld oder Leihkapital. Die Höhe (Zinsniveau) richtet sich nach der Geld- oder Kapitalmarktsituation.
Zulassungsstelle
Auf der Zulassungsstelle können Kraftfahrzeuge/Motorräder/Mopeds usw. für den öffentlichen Verkehr zugelassen bzw. abgemeldet werden. Hier erfolgt außerdem die Ausgabe des amtlichen Kennzeichens.